2C for ART

Heiner Meyer

Reset

Ausstellung "Reset“ von Heiner Meyer in der Salzburger Galerie 2C for ART

In der diesjährigen Festspielausstellung zeigt die Galerie 2CforART ab 22. Juli den deutschen Pop Art Künstler Heiner Meyer. Die Vernissage findet am Dienstag, 22. Juli 2014 um 18:00 Uhr statt. Heiner Meyer ist bei der Eröffnung persönlich anwesend.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das jüngste Schaffen des 1953 geborenen Künstlers. Gezeigt werden Ölbilder und verschiedene Bronzen. Heiner Meyer gehört zu den gefragtesten Pop Art Künstlern der zweiten Generation. Sein Werk wird weltweit von San Francisco bis Peking von namenhaften Galerien vertreten. Er wurde bislang in mehr als 200 Galerien- und Museumsausstellungen gezeigt. Es sind mehr als 50 Publikationen zu seinen Arbeiten erschienen. Zahlreiche seiner Werke befinden sich in Museen und privaten Sammlungen. Zu seinen Sammlern zählen Hollywood Größen wie Whoopie Goldberg ebenso wie Tommy Hilfiger oder die Sammlung Würth.

Konsequenz und undogmatische Kompromisslosigkeit charakterisieren die Malerei Heiner Meyers ebenso wie die Prinzipien einer »arte sull’arte«, einer Kunst, deren primäres Thema die Kunst ist.

Souverän legt er in seinen Arbeiten Zitate und Adaptionen der unterschiedlichsten Provenienzen in Schichten übereinander und demonstriert damit die Gleichzeitig- keit des Ungleichzeitigen. Skulpturen der griechischen Klassik, Porträts von Filmstars der 50er Jahre, Mickey Mouse und andere Comicfiguren, Schmetterlinge, Würfel sind immer wiederkehrende Versatzstücke der Bildersprache Meyers, die in immer neuen Konstellationen und Konfrontationen zitiert werden.

Diese subjektive Ikonografie konstituiert sich von Bild zu Bild neu, es gibt kein ver- bindendes oder gar verbindliches Schema. Meyers Kunst ist stets Neuschöpfung – nie Wiederholung – sein bildnerisches Vokabular wird in jeder Arbeit auf eine andere Weise dekliniert und konjugiert. Dabei verfällt der Künstler nie der Suggestion seiner Vor-Bilder – also der Bilder, die vor seinen waren – sowohl die Stars der antiken Mythologie als auch die Stars Hollywoods werden aus einer relativierenden Distanz zitiert, ihre Aura wird verarbeitet, nicht verehrt! Aus dieser Distanz zu seiner Thematik gewinnt Meyer die absolute Freiheit seiner Malerei, in der Erhabenes neben Trivialem, Vergangenes neben Gegenwärtigem, Realistisches neben Abstrahiertem, Elitäres neben Populärem auftritt.